Tag 1

Der Zehnkampf – Tag 1

Die Vorbereitung auf einen Zehnkampf beginnt schon Tage vorher. Oft bin ich sehr nervös, aber nicht aus Angst, sondern weil ich es einfach nicht mehr abwarten kann, meine Leistung endlich abzurufen.

Die Tage vor dem Wettkampf nutze ich, um genug Energie für beide Wettkampftage zu sammeln. Im Vordergrund steht dabei Ruhe. Und diese Ruhe hole ich mir, indem ich meine Beine einfach hochlege.

Ist der Tag des Wettkampfes dann endlich gekommen, sieht meine direkte Vorbereitung so aus: Meistens bin ich ca. 1,5 Stunden vor Beginn der ersten Disziplin im Stadion, damit ich mich in aller Ruhe ca. 1 Stunde vor Beginn warm machen kann. Ungefähr vier Stunden vor Beginn des 100m-Sprints gibt es ein ganz normales Frühstück mit Brötchen und Kaffee. Zum eigentlichen Warmmachen gehört dann das Einlaufen, ein ausgiebiges Dehnen und natürlich Sprints mit Spikes. In dieser Zeit spürt man bereits, ob man gut drauf ist und muss sich vorder ersten Disziplin, dem 100-Meter-Lauf, nicht verrückt machen.

 

Disziplin 1: 100m

Die 100 m gefallen mir sehr. Hier gehöre ich zu den schnellsten Zehnkämpfern und es ist ein super Gefühl, bei den anderen erst einmal einen guten Eindruck zu hinterlassen.

 

Disziplin 2: Weitsprung

Das ist meine Paradedisziplin. Mit meiner Bestleistung von 8,05 m bin ich momentan der beste Weitspringer unter den Zehnkämpfern in der Welt, wobei ich mich auch nicht vor den Spezialisten verstecken muss.

 

Disziplin 3: Kugelstoßen

Vor dem Kugelstoßen nimmt man meistens eine kleine Mahlzeit zu sich, um sich zu stärken, da man beim Kugelstoßen vor allem Kraft benötigt. Deswegen ist es auch kein Geheimnis, dass die großen starken Typen oft am weitesten stoßen.

 

Disziplin 4: Hochsprung

Im Training ist Hochsprung immer eine sehr schöne Disziplin. Im Wettkampf hat es bis jetzt leider noch nicht so gut geklappt. Ich lasse aber den Kopf nicht hängen und versuche dieses Problem in den Griff zu bekommen.

 

Disziplin 5: 400m

Die letzte Disziplin des ersten Tages ist die Respektdisziplin, eigentlich jedes Zehnkämpfers. Trotzdem macht der Rundenlauf sehr viel Spaß, da man dort wieder zeigen kann, was man auf dem Kasten hat.
Nach dem Lauf versucht man so schnell wie möglich die Beine zu lockern, eine Massage zu bekommen und zu essen, damit man frühzeitig schlafen gehen kann. Schließlich müssen die Kräfte auch noch für den zweiten Tag reichen.